Mâcon – Trévoux – Lyon
Fr./Sa., 24./25.07.2026. Für die 82 Kilometer mit zwei Schleusen planen wir einen Stopp, möglichst auf halber Strecke, ein.
Am Freitag finden wir erst nach rund 50 km einen guten, freien Anleger. Den allerdings mit toller Aussicht auf das herrliche Panorama von Trévoux. Die Hitze und das frühe Aufstehen (um 6.00 Uhr) nehmen uns dann die Entscheidung ab, statt Ortsrundgang lieber zum Entspannen an Bord zu bleiben. Sicher hätte der kleine Ort mehr verdient, jedoch haben wir einen Liegeplatz für morgen in Lyon reserviert, den wir nicht gefährden wollen.
Samstag geht es erneut früh auf die letzte Etappe auf der Saône nach Lyon. Die Saône zeigt sich auch an diesem Tag von ihrer besten Seite. Wenig Verkehr, ruhiger, breiter Fluss mit 2 bis 2,5 km/h Fließgeschwindigkeit zur Unterstützung. Die letzte Schleuse vor Lyon ist schnell einfahrbereit und wir werden wieder alleine zu Tal gebracht.
Der einzige, buchbare Port de Plaisance liegt im Süden Lyons. Also fahren wir vom Norden kommend durch die ganze Stadt und machen damit bereits unsere eigene „Dampferrundfahrt“.
Uns beeindruckt die Stadt auf Anhieb. Am rechten Saôneufer das Vieux Lyon mit den Anhöhen zum Fourvière und Saint-Just. Am linken Ufer die große Halbinsel (2. Arrondissement), mit den Vierteln Bellecour/Carnot und Confluence im Süden.
Der Port de Confluence, kurz vor dem Zusammenfluss von Saône und Rhône, liegt in einem Neubaugebiet, das uns stark an den Kölner Hafen erinnert. Er ist mit seinen ca. 10-12 verfügbaren Liegeplätzen überraschend klein, hat aber eine gute Organisation. Lediglich eine Voranmeldung ist zwingend empfohlen.






































































































































































































































