Berlin – Lehrte – Maasbracht – Berlin – Maasbracht
Mi., 08. – Do., 16.04.2026. Ein Start mit Hindernissen. Katja, die uns mit unserem vollbeladenen Volvo am Dienstag zum Boot bringen und ihn anschließend mit nach Potsdam mitnehmen will, muss erst ihren Virus auskurieren. So fahren erst am Mittwoch los.
Unsere fröhliche Reise findet bereits in Lehrte ein abruptes Ende. Mitten im Stau auf der A2 reisst der Keilriemen. Mit viel Glück können wir uns von der linken Spur zur nahen Parkplatzausfahrt „Varrelheide“ rüberdrängeln. Dann geht nichts(!) mehr. Ohne Lichtmaschine kein Strom!
Ein gelber Engel ist eine knappe Stunde später vor Ort. Die Diagnose ist schnell erstellt, ein Abschleppwagen wird geordert. Nach weiteren 1 1/2 Stunden stehen wir vor einer Werkstatt in Lehrte. Der Keilriemen wird bestellt und soll gleich am nächsten Vormittag eingebaut werden. Mit dem Bus geht es zum Bahnhof Lehrte. Für Katja, der nun ein Reisetag abhanden gekommen ist, mit der Bahn zurück nach Potsdam und für uns in ein Hotel in Lehrte.
Donnerstag, tatsächlich können wir unser Auto gegen 12 Uhr repariert abholen. Danke und Hut ab für die superschnelle, erfolgreiche Pannenbewältigung an alle Beteiligten! Wir fahren wieder auf die Autobahn und weiter zum Boot.
Aber was erwartet uns so gegen 19 Uhr in Maasbracht? Nein, nicht doch – der Kahn liegt an Land! Und das, obwohl wir schon frühzeitig im Februar unsere Termine an alle gemailt hatten! Harry ist zufällig noch auf dem Gelände und hat ein richtig schlechtes Gewissen. Nun denn, er holt die Kato 2 aus der zweiten Reihe und krant sie noch. Ran an den Strom, Wasser auffüllen und rund 2 Stunden später können wir todmüde an Bord.
Am Freitag kommt Dominic an Bord, der ebenfalls „überrascht“ von unserer Ankunft ist. Das Boot wird reiseklar gemacht – bis auf den BB-Scheibenwischer, der schon wieder einen defekten Motor hat (nach nur einem knappen Jahr). OK, der muss ebenfalls bestellt werden. Nächster Termin am kommenden Mittwoch. Wir versuchen alles mit einer uns selbst auferlegten Ruhe zu betrachten. Hilft ja alles nichts.
Am Sonntag bringe ich den Wagen zurück nach Berlin. Der Verkehr hält sich in Grenzen (kaum LKW unterwegs). Am Montag startet das vorerst letzte Abenteuer – mit der Bahn wieder zum Boot. Aus den geplanten 7 1/5 werden 10 Stunden! Danke, Deutsche Bahn!
Dienstag bis Donnerstag wird heftigst geputzt, noch etwas eingekauft, Updates auf die diversen Schiffs-Apps geladen und ein erster Fahrplan bis Pont à Bar (F) festgelegt. Freitag soll es dann heißen: Leinen los!










































































































































































































































