Frontignan – Portiragnes – Béziers
Do./Fr., 20./21.2026. Das letzte Stück des Canal du Rhône à Sète ist am Donnerstagmorgen schnell abgefahren. Der Kanal endet mit der Zufahrt zum Étang de Thau, dem größten und bekanntesten der Lagunenkette. Mit zahlreichen Untiefen und nur sehr sparsam betonnt, sind wir froh, dass unser Raymarine-Plotter die zu fahrende Wasserstraße präzise anzeigt. Zur Kontrolle wird parallel die Navi-App des VNF auf dem iPad benutzt, die eine Abweichung zur optimalen Fahrlinie in vereinfachter Form ebenfalls anzeigt.
Der Étang de Thau ist 18 km lang, hat eine Fläche von ca. 75 Quadratkilometern (7500 Hektar) und einen Umfang von 55 km. Die durchschnittliche Wassertiefe beträgt 4,50 m wobei eine im See liegende Süßwasserquelle, die Gouffre de la Bise, annähernd 30 m tief ist. Der Étang de Thau ist Endpunkt des Canal du Rhône à Sète und Anfangspunkt des Canal du Midi, der nach Toulouse weiterführt.
Bei leichter Brise und bewölktem Himmel navigieren wir sicher über die Lagune und fahren nach 1 1/2 Stunden bei Onglous in den Canal du Midi ein. Bei der Rückfahrt nehmen wir uns vor, auf jeden Fall mal von der Lagune die beiden „Austernhäfen“ Marseillans und/oder Mèze anzulaufen. Die Tagestour endet, nur zur Übernachtung, hinter der Schleuse von Portiragnes.
Bis Bésiers ist es am Freitag nur ein Katzensprung. Aber, eine Aufgabe wird plötzlich sichtbar, die wir in diesem Jahr bisher noch nicht lösen mussten. Das Verwandeln unserer Kato in ein Cabrio, um eine gesicherte Durchfahrtshöhe von 3 m zu gewährleisten. Die Vollpersenning abzubauen, haben wir mittlerweile gut drauf. Beide Bügel samt Dach werden achtern hinter die Sitzbank gelegt. Nur, dann fahren wir längere Strecken ohne Sonnenschutz! Was also tun?
Ein Mail an Audrey & Henk (Linssenvertretung in Castelnaudary) mit der Bitte um einen guten Tipp für unsere 35.0 AC – und bereits am kommenden Montag wollen die beiden, die zufällig in der Nähe sind, uns in Béziers an Bord besuchen. Wow, was für ein tolles Angebot! Bis dahin werden wir improvisieren.



























