Seemanns Braut ist die See …

Berlin, Havel am Großen Fenster

SBF-See-Prüfung, Teil 2, Motor-Fahrprüfung am Großen Fenster am Wannsee. Wieder mit der Segelschule Hering, die mich schon erfolgreich zu den Binnenscheinen und den Funkzeugnissen UBI und SRC geführt hat.

Nach der ungleich schwereren Theorieprüfung am 22.03.18 (brutales Auswendiglernen und Navigationsaufgaben, die nach anfänglichen Einarbeitungsschwierigkeiten zum guten Schluß richtig Spaß gemacht haben), heute nun der wesentlich leichtere Teil.

Knotenprüfung wurde wg. vorhandenem Binnenschein erlassen. Bei trübem Wetter, leichter Brise und 14 Grad waren neben den Standardmanövern lediglich die Basis-Schallzeichen und das Fahren nach Kompass inkl. Kreuzpeilung gefragt. Nach einer knappen Viertelstunde (für zwei Prüflinge) war es auch schon wieder vorbei. Bestanden! Der alte „Lappen“ wurde eingezogen. Die neue, kleine Plastikkarte, die dann alle Scheine beinhaltet, kommt in ca. drei Wochen per Post.

Okay, jetzt sind die Seeschifffahrtsstraßen kein Problem mehr. Ob in Amsterdam queren oder von Stettin – an der Ostseeküste entlang – nach Danzig. Nur das seetaugliche Boot fehlt noch. Schaun mer mal – im nächsten Jahr.

Auf zur „Boot 2018, Düsseldorf“. Zum Objekt der Begierde.

Düsseldorf

Um es gleich vorwegzunehmen, nein, die Jahresplanung 2018 – die große Hollandrundfahrt – wackelt nicht!

Unser Spreemarine-Kontaktmann war, samt kroatischen Verkäufer, zwar auch auf der weltgrößten Bootsmesse in Düsseldorf, aber das Angebot (die Linssen 33.9, Bj 2008) kam uns nach wie vor etwas diffus vor. Die drei Jahre „Stillliegezeit“, der viel zu früh eingebaute neue Motor und die neue Rumpflackierung 2014 konnten nicht wirklich nachvollziehbar erklärt werden und schlussendlich wurden unsere Preisvorstellungen erst mal als inakzeptabel erklärt. Kurzum, wir haben dankend abgelehnt, weiter zu verhandeln.

Also vollen Fokus auf den Linssen-Stand und zur Detailbesichtigung zu unserem Objekt der Begierde: einer Linssen Grand Sturdy 35.0 AC.

Rennie Hénuy, unser freundlicher Linssen-Verkaufsberater haben wir in Berlin im Nov. 2017 auf der „Boot & Fun“ kennengelernt. Er hatte uns bereits kurz vor Weihnachten ein Angebot unserer „Wunschtraum-Yacht“ zugesandt und wir gingen mit ihm einige Streichungen durch, um überhaupt in die Nähe eines machbaren Etats zu kommen. Zur zweiten Besprechungsrunde gab es dann auch noch die persönliche Verkaufsunterstützung von Yvonne Linssen.

Es wurde ein neues Gesamtpaket in Form eines „Messe-Vorführschiffs“ geschnürt, mit dem wir sehr freudig aber nachdenklich die Messe verließen. Wenn, dann müssen wir alles sehr gut abwägen, mit akf (Marine Finanzierer) und alternativ mit einer Hypothekenbank sprechen – dann sehen wir weiter. Würde es klappen, wäre ein neues Boot im Frühjahr 2019 möglich. Unser Düsseldorfer Fazit: Na ja, Vorfreude ist immer die schönste Freude …

Jetzt gilt das Augenmerk wieder der „alten“ KATO. Und da gibt es vor unserer Reise noch genug zu tun!

Wackelt jetzt der ganze (Jahres-)Plan?

Berlin Köpenick

Spreemarine Köpenick, 10.00 Uhr, schweinekalt aber fantastischer Sonnenschein. Wir sehen uns ein Online-Angebot einer gebrauchten Linssen 33.9 AC vor Ort an. Sind sehr skeptisch. Aber siehe da, wir werden durchaus positiv überrascht.

Die Jacht, Baujahr 2008, kommt von einer kroatischen Charterfirma, ist gut gepflegt und macht bis auf kleine Gebrauchsspuren einen guten Eindruck (allerdings: neuer Motorblock und Rumpflackierung 2014, 30 Bh). Wir werden – mal wieder – alles in Ruhe diskutieren und durchrechnen. Wenn wir uns mit dem Verkäufer einigen können, läge ein Übergabetermin im März im Bereich des Möglichen. Oh je, was nun?

Gut, dass Spreemarine, zusammen mit dem Verkäufer, auch auf der Boot in Düsseldorf ist. Also, Termin gebucht, direkt nach dem Linssen-Gespräch, am Mo., 22.01.18.

Jan. 2018 – Erste Vorbereitungen

Golm/Potsdam

Es ist zwar jetzt kein richtiger Winter, aber immer noch viel zu kalt, um am Boot zu bauen! Nichtsdestotrotz laufen unsere Pläne für die geplante Hollandtour 2018 an.

Also eine schöne Zeit, sich mit den Arbeiten „am Schreibtisch“ zu beschäftigen. Wie z. B. eine Blog-Website zu bauen.