Von der Mosel auf den Rhein

Winningen – Koblenz

Mi.-Fr., 15.-17.09.2021, bereits nach 12 Kilometer sind wir an der letzten Moselschleuse Koblenz. Ohne Wartezeit geht es durch. Dann noch zwei Kilometer den Rhein zu Berg und in den Seitenarm „Rheinlache“. Wir sind sehr früh im Hafen und bekommen einen der recht wenigen Gäste-Liegeplätze.

Am Mittwoch sind ein paar Notwendigkeiten zu erledigen, so zum Beispiel der Kartenkauf für die Bahn nach Berlin für die beiden Renates. Der Rückweg vom Koblenzer Hauptbahnhof bietet die Möglichkeit einer Mini-Stadtführung. Im Weindorf Koblenz, das uns im vorigen Jahr zwar mit gutem Essen aber unangenehm langer Wartezeit in Erinnerung ist, testen wir schon mal, wie es aktuell um die Schnelligkeit steht. Sie nutzen ihre zweite Chance und wir reservieren einen Tisch für den Donnerstagabend für unser gemeinsames Abschiedsessen.

Am Donnerstag fahren die drei Frauen auf die Festung Ehrenbreitstein. Das Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein präsentiert zusammen mit dem Landesmuseum Koblenz: „Das geheime Wirken der Dinge. Esskulturen – eine forschende Ausstellung“. Die drei sind von den Exponaten begeistert. Ein großer Spaziergang auf der Festung mit Kaffeepause runden den Besuch ab. Zurück in Koblenz betätigt sich Monika noch als ortskundige Stadtführerin durch die Stadt (natürlich nicht ohne Zwischenhalt an der Koblenzer Super-Eisdiele „eGeLoSIa“).

Da sich das Ganze zieht, kommen sie nicht zum Boot zurück. Wir treffen uns direkt im Weindorf zum Abendessen. Essen, Trinken, Quatschen … ein Rückblick auf die vergangenen neun gemeinsamen Tage fällt übereinstimmend ausgesprochen positiv aus. Am nächsten Morgen bringt ein Taxi die beiden zum Hauptbahnhof, dann geht es für sie zurück nach Berlin – es hat uns Spaß mit euch gemacht.