Schweich – Neumagen-Dhron – Bernkastel-Kues
Mi./Do., 08./09.09.2021, wir haben uns einen kleinen Fahrplan für die Tour bis Koblenz mit den beiden Renates zurechtgelegt. Von Schweich starten wir in zwei Etappen bis Bernkastel-Kues. Das Wetter ist fantastisch. Richtig Sommer, aber auf dem Wasser nicht zu heiß.
Im Hafen von Neumagen-Dhron hat sich nichts geändert. Die Hafenmeisterin ist unfreundlich bis pampig, die Liegegebühr die teuerste auf der gesamten Mosel/Moselle. Es bleibt ausreichend Zeit für einen kurzen Spaziergang durch den kleinen, ältesten Weinort Deutschlands. Abends wählen wir den naheliegenden „Italiener“ (mit den viel zu großen Pizzen), den wir schon vom vorigen Jahr kennen.
Am Donnerstag eine Ministrecke nach Bernkastel-Kues. Mit dem Vorteil, dass wir fast den ganzen Tag für einen ausgedehnten Ausflug zur Verfügung haben. Monika konnte sich erinnern, dass direkt an der Mosel letztes Jahr ein Boot an einem Einzelanleger eines Hotel und Restaurants lag. Also ran den Anleger und fragen. Volltreffer. Er ist frei und kostenlos („sie würden sich freuen, wenn wir zum Essen kommen“). Bevor wir anlegen, fahren wir noch zum Wasser bunkern in den Hafen im Seitenarm.
Für den Aufstieg zur Burg Landshut gönnen wir uns den „Berg-Express“. Ein alter 911er Mercedes-Allrad-LKW, der die Burgruine in knapp 20 Minuten geräuschvoll aber mühelos erreicht. Die Burgruine steht an der Stelle eines spätrömischen Kastells (4. Jh). 1692 wurde die Höhenburg durch einen unglücklichen Brand zerstört und seither nie wieder aufgebaut. Seit 1920 ist sie im Besitz der Stadt. Der begehbare Bergfried bietet einen herrlichen Ausblick ins Moseltal.
Nach einem ausgiebigen Stadt-(Shopping-)bummel durch den Altstadtkern von Bernkastel lösen wir unser Abendessen-Versprechen beim Hotel „Rosi“ mit einer Runde Pfifferling-Gerichten ein.





















