Nancy
Do./Fr., 26./27.08.2021, wir buchen spontan noch einen Tag in Nancy dazu und verschieben unsere Weiterreise auf Samstag.
Unser kleines Kulturprogramm startet am Donnerstag mit den beiden „l’Art Nouveau“-Häusern, dem „Musée de l’École de Nancy“ und der „Villa Majorelle“. Unter den verschiedenen globalen Jugendstilströmungen, die um 1880 entstanden sind, platzierten die Künstler der École de Nancy-Bewegung die Stadt ab Anfang des 20. Jahrhunderts in die Top-Five-Liste europäischer Metropolen. Talentiert, kreativ, originell, vielseitig, Gallé, Majorelle, Prouvé, die Brüder Daum, Gruber, André, Weissenburger (u. v. a.) sind hauptsächlich von der lokalen Flora inspiriert.
Die Villa Majorelle, nur 600 m von der Schule entfernt, ist das Flaggschiff der Jugendstilarchitektur in Nancy. 1902 vom gelernten Möbeltischler und Industriellen Louis Majorelle bezogen, steht sie seit 1996 unter Denkmalschutz. Die Restaurierungs- und Renovierungsarbeiten gehen derzeit mit der Fertigstellung des zweiten Obergeschosses in die letzte Phase. 2022 soll es komplett wieder für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.
Am Freitag zum Place Stanislas ins Musée des Beaux-Arts. Die verschiedenen Kunstströmungen des 14. bis 21. Jahrhunderts sind hier vertreten. In den Gemäldesammlungen finden sich Namen wie Perugino, Tintoretto, Caravaggio, Rubens, Delacroix, Monet, Modigliani, Dufy, Picasso u.w. Ein Rundgang führt allmählich hin zu Werken zeitgenössischer französischer bzw. ausländischer Künstler. Bei den Bildhauern trifft man auf Rodin, Maillol, Zadkine, César, Dietman. Die Glassammlung Daum bietet dem Besucher einen Überblick über die hundertjährige Tradition der berühmten Glasherstellung in Nancy.































