Monthermé – Charleville-Mézières
Mi., 04.08.2021, weiter geht’s. Nach Charleville-Mézières, dem Hauptort des französischen Départements Ardennes. Wieder eine Mini-Etappe ohne besondere Vorkommnisse. In unserer Richtung sind wir, wie schon gestern, alleine unterwegs. Die Ruhe und Beschaulichkeit der Landschaft zieht uns wieder voll in ihren Bann.
Die Stadt Charleville-Mézières liegt an dem Teil der Meuse, die hier vor dem Eintritt in ihr Durchbruchstal durch die Ardennen vier schon etwas eingeschnittene Flussschleifen geschaffen hat. Die erste und die dritte der von den Schleifen umlaufenen Halbinseln wurden mit Schifffahrtskanälen (und den bekannten kleinen Automatikschleusen) durchstochen. Im nördlichen Teil der folgenden Meuseschleife wurde die Residenzstadt Charleville gebaut, deren Kern bruchlos in jüngere Bebauung übergeht.
Der Port de Plaisance in Charleville ist ein perfekt ausgebauter, riesiger, neuer Hafen. Leider mit ebenso großem Manko, einer viel zu niedrigen Einfahrtsbrücke. Einige Schiffe hat es böse erwischt, die gerade noch unter dieser eingefahren sind und nun – bei immer noch zu hohem Pegelstand – nicht mehr rauskommen. Zum Glück für uns gibt es ausreichend Platz am Außenanleger, der gut mit Strom- und Wasseranschlüssen ausgestattet ist. Hier lagen, eng gepackt vor gut drei Wochen zur Hochwasserzeit, etliche Sportboote in der Kanalsperrphase 13 Tage „gefangen“.
Die Räder kommen mal wieder von Bord und wir machen am Nachmittag eine erste Erkundungsfahrt durch die Stadt. Der erste Eindruck ist durchaus vielversprechend. Morgen werden wir sie uns genauer ansehen.















