Nun doch, wir sind in Frankreich

Dinant (B) – Givet (F)

Do., 29.07.2021, Start 10.30 Uhr, durch die Schleuse Ansemme (Dinant Süd) geht es im Sauseschritt durch die weiteren Schleusen in Waulsort und Hastière in Richtung Grenze. Die Fahrt geht vorbei an abwechslungsreicher Landschaft, Felsformationen der Ardennen und nicht zuletzt am außergewöhnlichen Kulturerbe der Wallonie, dem Schloss Freÿr-sur-Meuse.

Wir verzichten auf einen letzten Stopp in Belgien und fahren in die Grenzschleuse „Les Quatre Cheminées“ ein, die auch eine Vignettenstation des VNF ist. Auf unsere Nachfrage, wie es um den weiteren Zustand der Meuse bestellt ist, bekommen wir grünes Licht bis Toul/Nancy. Nur der Ardennenkanal (in den Großraum Paris) bleibt auf nicht absehbare Zeit gesperrt. Übrigens, das Thema Covid wird vom Grenzbeamten überhaupt nicht angesprochen, Tests müssen nicht vorgelegt werden und auch unsere Impfzertifikate bleiben ungezeigt.

Wir kaufen eine 30-Tage-Vignette für 125,10 €, eine Nachbuchung, falls die Tage nicht ausreichen, soll man online über die VNF-Website vornehmen können. Die 30 Tage müssten auf jeden Fall reichen, wenn wir nach Nancy über Metz auf der Mosel nach Luxemburg/Deutschland fahren.

Unser Tagesziel, Givet, erreichen wir wenige Kilometern nach der Schleuse. Es soll nur eine Übernachtung sein, wir wollen ein wenig „Strecke machen“. Die kleine französische Gemeinde (6.600 Einw.) wirkt ein wenig verlassen und das trübe Wetter lässt uns nach einem kleinen Rundgang schnell aufs Boot zurückkehren. Ganz nebenbei, für die Übernachtung zahlen wir in der Capitainerie kuriose 4,44 €.