Berlin
Die „Corona“-Rückkehr: Eine Woche ist nun seit unserer Rückkehr in Deutschlands Corona-Hotspot No. 1, Neukölln, vergangen. Am Montagfrüh war die telefonische Meldung beim Neuköllner Gesundheitsamt unsere erste Handlung. Formulare und Kommunikation über Internet und E-Mail. Das klappte überraschend gut und schnell. Da hatten wir Schlimmeres befürchtet. Sogar eine Testmöglichkeit (wenn man als Reiserückkehrer keine Symptome hat) wird uns genannt.
Test am Dienstag im Hauptbahnhof. In der Teststelle fast gähnende Leere. Freundliche Bundeswehrsoldat*innen schleusen uns in 15 Minuten durch. Dann wieder in Quarantäne und warten auf Ergebnisse. Am Freitag, drei Tage nach dem Test, können wir den Befund im Internet lesen, negativ! Nichts anderes hatten wir erwartet, trotzdem sind wir erleichtert. Die Quarantäne ist vorbei.
Saison-Fazit: Ein Jahr mit 130 Tagen an Bord, ca. 2.300 Flusskilometer bei rund 250 Motorstunden. Besondere Vorkommnisse: ein verkrauteter Wasserfilter (dem wir zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet hatten!) war schnell gereinigt. Das war’s auch schon. Ansonsten, ungetrübter Fahrspaß. Wir genießen unsere Kato 2 – wie am ersten Tag.
Die Tour: Havel, Mittellandkanal, Dortmund-Ems-Kanal, Rhein Duisburg bis Koblenz, Mosel bis Konz, Saar (bis Saarbrücken und retour), Mosel – an Luxemburg vorbei – bis Metz, Mosel und Rhein retour, Waal bis Maas und diese bis Maastricht.
Kurz: Eine wunderschöne Bootssaison liegt hinter uns und wir waren weit über ein halbes Jahr von keinerlei Einschränkungen betroffen. Da ist das Ende mit dem kleinen Hindernis wirklich kaum der Rede wert.
Kato 2 und der Blog gehen in Winterpause und wir danken allen Leser*innen für ihr Interesse und Feedback!


