Düsseldorf – Wesel
Fr./Sa., am Fahrtag am Freitag starten wir erst um 11.00 Uhr, da uns der Tankwart nach telefonischer Nachfrage im Crefelder Yachthafen erst gegen 15.00 Uhr bedienen kann. Als wir gegen 12.30 eintreffen, werden wir aber durch einen Vertreter sofort bedient. Also geht es gleich weiter.
Das Wetter ist zwar bewölkt, doch wenn die Sonne durchkommt, noch immer recht warm. Wir fahren bis Wesel durch. So haben wir nur noch eine Etappe bis zur Maas.
Samstag gibt es den ersten Dauerregen am Vormittag bei sage und schreibe 11 Grad. In einer Regenpause fahren wir mit den Rädern ins Zentrum. Wesel hat bei rund 60.000 Einwohnern den Status einer Großen kreisangehörigen Stadt. Dass 97 Prozent des Stadtgebiets 1945 zerstört wurden, ist der Stadt deutlich anzusehen. Alter Gebäudebestand ist nahezu nicht mehr vorhanden. Das macht die Stadt leider ein wenig langweilig. Einige, wenige historische Gebäude konnten noch restauriert oder wieder aufgebaut werden (insbesondere der Willibrordi-Dom).
Wissenswert noch, der bekannteste Sohn der Stadt ist Konrad Duden, dessen Geburtshaus in Wesel-Lackhausen steht.
Was der „Buddy Bär“ für Berlin oder die „Kuh-Kultur“ für Zürich ist der (wie heißt der Bürgermeister von Wesel?) Esel für Wesel. Kaum eine Ecke, an der nicht ein buntbemalter steht. Und im Verkehr: ein grüner Esel auf den Fußgängerampeln. Last not least, einmal jährlich findet seit 2008 in Wesel unter dem Namen „EselRock“ ein Open-Air-Festival mit freiem Eintritt statt.

















