Von der Mosel auf die Saar

Trier Monaise – Mertzig

Di,. nach einem verbummelten Tag in Monaise starten wir zur nächsten Etappe. Von Monaise bis zur Mündung der Saar bei Konz in die Mosel sind es nur knapp drei Kilometer.

Die untere Saar ist wunderschön. Eingebettet in dicht bewaldete Hänge. Die Weinhänge werden deutlich weniger. Nur etwa die Hälfte der Anbaufläche wird heute noch bewirtschaftet.

Der Saarwein, überwiegend Rieslingweine, wird auf insgesamt 1.480 ha, vielfach auch in Steillagen mit bis zu 55 Grad Neigung, angebaut. Neben den klimatischen Bedingungen verleiht vor allem der blaue Devon-Schiefer, auf dem die Reben wachsen, dem Saarwein seine unverwechselbare Eigenart. Fachleute zählen die hier erzeugten Rieslingweine zu den größten Weißweinen der Welt. Daneben werden u. a. die Rebsorten Blauer Spätburgunder, Dornfelder, Grauer Burgunder, Kerner, Rivaner und Weißer Burgunder angebaut.

Benutzung der Saarschleusen: Im Gegensatz zu den Moselschleusen, haben die „kleinen“ Kammern, die sogenannten Penichenschleusen, ausreichend Platz (40 m Länge, 6,75 m Breite). Und, sie werden elektrisch betrieben. Das ist für uns sehr komfortabel, da wir abwechselnd in eine von beiden, ohne lange Wartezeit, eingewiesen werden können.

Nach 45 km und drei Schleusen landen wir in Merzig. Hier soll dann auch unsere Kato 2 ab nächsten Mittwoch vier Wochen „Tourpause“ machen.