Koblenz – Brodenbach
Sa., wir müssen von der Rheinlache zwei Kilometer zurück. Den Rhein zu Tal , bis zum Deutschen Eck. Welch ein Genuss, Speed over ground (bei 2.200 Touren) fast 18 km/h! Das macht Lust auf mehr (vielleicht bei der Rückfahrt?)!
In die Koblenzer Schleuse können wir sofort und alleine einfahren. Da wir relativ früh losgefahren sind, machen wir schnell Strecke. Es ist außerordentlich angenehm, mal wieder eine Reisegeschwindigkeit von 11 km/h bei normaler Tourenzahl zu haben.
Die Mosel zeigt schon auf den ersten Kilometern, wie schön sie ist. Mit Ausnahme der Moseltalbrücke nahe Winningen. Ein 136 m hohes Monster, das seit 1972 mit der Bundesautobahn 61 den Hunsrück mit der Eifel verbindet.
Danach eine traumhaft schöne Landschaft, riesige Weinberge und nette kleine Orte. Wir nehmen noch die Schleuse Lehmen und erreichen Brodenbach bereits gegen 13.00 Uhr. In der Schleuse gibt es für Monika noch richtig Arbeit, als das vor uns liegende Flusskreuzfahrtschif aus unerfindlichen Gründen noch mal Gas gibt. Wir driften von der Schleusenwand weg, unser Kahn ist kaum noch zu halten. Nur zu zweit und mit Motorunterstützung holen wir unsere Kato zurück an die Wand. Das Ganze wurde noch erschwert, weil wir ein Sportboot steuerbord im Paket hatten. Ist letztendlich aber alles gut gegangen.
In Brodenbach ergattern wir den letzten freien Liegeplatz und geniessen den restlichen ersten Tag auf der Mosel.


















