Koblenz, letzter Tag. Schloss Stolzenfels.

Koblenz

Do./Fr., die Tage verfliegen. Nach einem Gammeltag am Donnerstag gibt es am Freitag noch einen Radausflug rund 6 Kilometer rheinaufwärts zum Schloss Stolzenfels.

Schloss Stolzenfels thront auf der linken Seite des Rheins gegenüber der Lahnmündung. Das neugotische Schloss ist das herausragendste Werk der Rheinromantik. Die ursprünglich um 1244 errichtete Zollburg des Trierer Erzbischofs Arnold von Isenburg wurde 1689 im pfälzischen Erbfolgekrieg von französischen Truppen zerstört und diente im 18. Jahrhundert sogar als Steinbruch. Nachdem die Ruine 1802 in den Besitz der Stadt Koblenz überging, schenkte diese sie 1823 dem Kronprinzen Friedrich Wilhelm IV. Der ließ die Anlage nach den Plänen des Berliner Architekten Karl Friedrich Schinkel ab 1836 für sich und seine Ehefrau Elisabeth Ludovika von Bayern als Sommerresidenz wieder aufbauen.

Zurück in unserem Hafen bekommen wir von einem Stegnachbarn noch viele Empfehlungen für unsere morgige Weiterreise. Nun soll es endlich auf die Mosel gehen.

Langsam machen wir uns auch Gedanken, wohin wir eigentlich in dieser Saison noch hin wollen. Möglich wäre, die Mosel komplett zu durchfahren – über Metz und Nancy – und dann im Bogen nach Straßburg. Na, mal sehen. Es ist nur ein erster Gedanke.