Neuwied – Koblenz
Mo., morgens werden wir von einem heftigen Gewitter geweckt. Doch bevor wir eine Zwangspause in die Planung nehmen, reißt der Himmel auf und die Sonne lacht wieder zwischen den Wolken hindurch. Also starten wir gegen Mittag unsere letzte Rheinetappe.
Und die zieht sich. Man hat den Eindruck, wir werden immer langsamer. Zwischenzeitlich zeigt der Plotter nur noch 2,7 km/h über Grund. Ob es der vor uns liegende Moselzufluss ist, oder wir nur (verkehrsbedingt) in einer sehr ungünstigen Strömungslinie liegen, wir wissen es nicht. Für die 16 Flusskilometer brauchen wir deutlich über vier Stunden. Aber was soll’s. Wir bleiben bei Dreiviertellast, haben Zeit, Koblenz ist nah und ich habe auch keine Lust unser Kühlwasser zum Kochen zu bringen.
Lohn der Mühe: wir bekommen einen prima Liegeplatz in der Marina „Rheinlache“. Einem stillen Seitenarm stadtseitig. Alle Anschlüsse am Steg und Wlan an Bord. Fahrräder können leicht an Land gebracht werden. Perfekt.



















