Hallo Köln

Leverkusen Hitdorf – Köln

Mo., da es bis Köln nur wenige Kilometer sind, wird am Morgen getrödelt, Wasser aufgetankt und noch mit dem Stegnachbarn geschnackt. Diese Gespräche lohnen sich immer. Wir bekommen Tipps für die Stationen zwischen Köln und Bonn und Bonn und Koblenz. Und, von anderen Schiffskollegen die ebenfalls Verdränger fahren, die Bestätigung, dass es nun mal mit diesen Schiffen nicht schneller geht. Unser Trost natürlich, dass wir aber auch erheblich weniger Sprit als die großmotorisierten Gleiter verbrauchen!

Die Redewendung „die Wacht am Rhein singen“ kenne ich noch von meinem Vater, der mir damit dann eine eindringliche Warnung aussprach. Dass dieses nationalistische und kleindeutsche Gedöns sich noch in einem 2005 neuerrichteten Ausflugslokal in Leverkusen-Wiesdorf widerspiegelt, ist uns höchst suspekt.

Wir erreichen den Rheinauhafen in Köln ohne Probleme. Hier liegen wir hinter den drei „Kranhäusern“. Wieder das Problem mit dem sehr tiefliegenden Hafenbecken. Wahrscheinlich werden wir auf dem Rhein unsere Räder überhaupt nicht von Bord nehmen. Aber das ist hier auch nicht nötig – schließlich liegen wir wieder mitten in der Stadt.