Weesp – Harderwijk – Kampen
Die Törnplanung wird von der vorgesehenen „Tourpause August“ vorgegeben. Wir müssen am 31.07.19 im Zug nach Berlin sitzen. Bevorzugter Liegeplatz für die Kato 2 ist Haren, alternativ Ter Apel oder Groningen. Dementsprechend werden wir den ersten Teil der 285 Wasserkilometer etwas zügig angehen, um in Friesland nicht in Zeitstress zu kommen.
Die „Randmeren van Flevoland“, das sind acht zusammenhängende Seen (niederländisch „mere“) zwischen der Mündung der IJssel ins Ketelmeer und der Hollandse Brug am südöstlichen Ende von Flevoland. Ein Band von knapp 80 km Länge, das zwischen altem und neuem Land mäandert – hüben der Küstenstrich, den die einstige Zuiderzee verschonte, und drüben die Polderflächen Flevolands, die die Niederländer dem Wasser abrangen.
Am Dienstag geht es von Weesp nach Muiden (Tankstopp) und dann über einen kleinen Bogen auf dem Ijmeer übers Gooimeer, Eemmeer und Wolderwijd nach Harderwijk. Das Wetter bleibt grau. In Harderwijk ist unser Zielanleger (Außenseite an einem kleinen Strand) komplett belegt. Wir müssen in den Stadthafen an eine recht häßliche Kaiseite mit riesigem Parkplatz für die Dolfinariumbesucher. Es bleibt Zeit genug, um einzukaufen und für einen Spaziergang. Wir beschließen nur eine Nacht zu bleiben.
Mittwoch. Früher Aufbruch aus Harderwijk. Zweiter Teil der Randmeere mit Veluwemeer, Drontermeer, Vossemeer und Ketelmeer. Einbiegen übers Keteldiep auf die Ijssel. Ein wunderschöner Fahrttag, denn, „der Sommer ist zurück“. Herrlichster Sonnenschein und 26 Grad!
Die beiden Strecken fahren sich gut, zumal wir an den beiden „Engstellen-Schleusen“ (Nijkerkersluis und Roggebotsluis) merken, dass wir „gegen den Strom“ (vieler Boote) fahren. Erstaunlicherweise ist trotz niederländischer und deutscher Ferienzeit nicht allzu viel los.



















