Dendermonde – Antwerpen
Die nach Antwerpen abfließende Flut setzt in Dendermonde erst gegen 12.00 Uhr ein. Nette Abfahrtszeit. Aber auch mit der Befürchtung verbunden, bis zum Einsetzen der steigenden Flut in Antwerpen (gegen 16.00 Uhr) nicht rechtzeitig „unten“ zu sein.
Unsere Befürchtungen treffen nicht ein. Im Gegenteil, wir rasen den Fluss hinunter.
Das Nadelöhr ist die Royerssluis. Schon auf der Hinfahrt hat sie Zeit gekostet. Die Nachfrage per Marifon wird sehr freundlich beantwortet. Aber wir müssen auf Frachter warten. Einen Anleger auf der Schelde gibt es nicht. Also legen wir an den Einfahrtsplanken an, die, da Tiefwasser, völlig verschmiert aus dem Wasser ragen. Die Schelde ist unruhig und die vorbeirasenden „Speed“-Wasserbusse schaukeln uns kräftig durch. Unsere Backbordseite sieht anschließend aus „wie Sau“. Vom Eintreffen an der Schleuse bis zur Ausfahrt vergehen tatsächlich satte 2 1/2 Stunden. Der Rest, die beiden Brücken zum benachbarten Willemdock, läuft dafür wie geschmiert.







