Namur – Dinant
Mo., 02.06.2025. Ähnlich unserem Aufenthalt in Liège sind auch die nächsten zwei Stationen in dieser Saison sehr ereignisarme Stopps. Über die Hauptstadt der Wallonie, Namur, und den Tourismusmagneten und Adolphe-Sax-Geburtsstadt, Dinant, haben wir in zahlreichen Blogs bereits berichtet. Jetzt freuen wir uns, dass wir uns schnell und gut in den Städten zurechtfinden.
Allerdings schützt Wissen nicht davor, den gleichen Fehler erneut zu machen. Nein, trotz aufwändiger Suche werden wir in Dinant, wie schon 2021, auch diesmal keine passende Gasflasche finden.
Das Wetter lässt weiterhin zu wünschen übrig. Die Tage haben extreme Schwankungen. Und die Regenphasen nehmen zeitweilig überhand. An den Abenden frischt es kräftig auf. Aber, wir wollen nicht meckern – manchmal zeigt sich auch die Sonne.
Mi., 04.06.2025. Der Fahrtag nach Dinant ist unkompliziert. Die sechs Schleusen fahren sich wie geschnitten Brot. Dank überaus freundlichem Schleusenpersonal! Trotzdem, am Abend geht es früh in die Kojen.
Do./Fr., 05./06.06. Dinant ist überraschend leer. Kurz vor dem Pfingstwochenende ist von Besucherwelle nichts zu sehen. Das schlechte Wetter, mit nur seltenen Sonnendurchbrüchen, tut sein übriges, um das Stadtflair gegen Null zu drücken.
Ein E-Mail zu David nach St Jean de Losne wird am nächsten Tag schnell beantwortet. Wir bekommen eine positive Nachricht auf unsere Anfrage nach einem Winterplatz über die wir uns sehr freuen.
Der letzte Teil der Mail macht uns sehr betroffen. Bereits Anfang März ist Marie Christine im Alter von 70 Jahren nach wohl kurzer, schwerer Krankheit gestorben. Eine sympathische, engagierte und gastfreundliche Frau. Wir wussten zwar von der Krankheit, hatten aber die Hoffnung, sie in ihrem „Heimathafen St Jean“ im Sommer wiederzusehen. Unsere Gedanken sind bei Dominique, ihrem Mann.













