Thomery – Montereau
Fr./Sa., 15./16.07.2022. Der Feiertag ist vorbei und wir können am Freitag unsere Tour fortsetzen. Es werden unsere letzten Kilometer auf der Seine. Am Zusammenfluss von Seine und Yonne, in Montereau, finden wir einen perfekten Anleger. Kostenfrei inklusive Strom und Wasser.
Montereau-Fault-Yonne, 22.000 Einw., liegt an der südlichen Grenze der Region Île-de-France. Die Stadt wird manchmal auch nur „Montereau“ genannt.
Die Sehenswürdigkeiten der Stadt sind überschaubar. Ganz offensichtlich arbeitet die Stadtverwaltung an einem „Schwerpunkt Napoléon“, um ihr Image aufzupeppen. Das Reiterdenkmal von Napoléon von 1867 (auf der Landspitze am Zusammenfluss von Yonne und Seine) ist dabei nur der Anfang.
Rund um die „Schlacht bei Montereau“, bei der 1814 Napoléon Bonaparte am 18. Februar einen seiner letzten Siege gegen die Österreicher errang, sollen jetzt noch ein kombiniertes Heimat- und eben ein Museum der Schlacht folgen. Der „große Coup“ kommt dann 2023 mit einem gigantischen Themenpark „Napoleonland“ (232 Millionen US-Dollar sollen investiert werden, 3000 Beschäftigte dort arbeiten). Na, schaun mer mal.
Im Augenblick sind es die Kirche Notre-Dame-et-Saint-Loup und ein Fayencen-Museum, die um Aufmerksamkeit buhlen. Die Sommerhitze zieht spürbar an und unsere Landausflüge werden kürzer.
An Bord bereitet uns ein angezeigter Ladefehler unserer Verbraucherbatterien einiges Kopfzerbrechen. Kein Ladefluss mehr feststellbar. Zum Glück sind unsere Starterbatterien nicht betroffen und nach kurzer Fahrt funktioniert wieder alles. Es bleibt aber ein ungutes Gefühl. Linssen Aftersales kontaktiert, aber der macht Urlaub (?!). Zum Glück ist Rennie (wieder mal!) sofort erreichbar und es gibt eine Videokonferenz mit einem Experten zur Fehlersuche. Es wird eine (von vier) defekte Verbraucherbatterie vermutet. Wir hoffen, dass wir in Auxerre bei Mike von Aquarelle France genaueres erfahren.

















