Die Tage verfliegen. Meppel

Harderwijk – Veluwemeer – Kampen – Kamperzeedijk-West – Zwarte Meer – Zwartsluis – Meppel

Am Mittwoch volle Fahrt von Harderwijk über das Veluwemeer bis Kampen. Unser bevorzugter Hafen ist wieder besetzt. Wir fahren über die Ijssel in die Nebenstrecke ein. In Kaperzeedijk-West hoffen wir, den Biobauer noch besuchen zu können. Leider hat er ausgerechnet am Mittwoch nur zwischen 14 und 16 Uhr seinen Hofladen offen. Wir sind eine halbe Stunde zu spät dran, schade.

Heute, Donnerstag, zurück zum Zwarte Meer und dann, nach der Querfahrt steuerbord auf das Zwarte Water. Ab hier fahren wir eine neue Strecke. In Zwartsluis zeigt unsere App-Fahrkarte uns eine „offene“ Schleuse an, die von zwei Brücken begrenzt ist. Die erste können wir prima unterqueren (2,50 m), bei der zweiten müssen wir passen (2,30 m). Weil es 12.40 ist warten wir in der ehemaligen Schleusenkammer die Mittagspause ab. Um 13.30 kommt ein Schleusenwärter vorbei und macht uns darauf aufmerksam, dass wir hier nicht liegen bleiben können. Unsere Bemerkung, wir warten auf die Brückenöffnung, wird mit der Auskunft beantwortet: „die Brücke hier wird nicht mehr bedient!“ (hätte man auch vor der ersten hinschreiben können). Fazit: auch Apps können irren!

Die kurze Fahrt dann bis Meppel ist schnell gemacht. Die Stadt ist ein Verkehrsknotenpunkt im Südwesten der Provinz Drenthe. In jeder Beziehung – Autobahn, Bahnstrecken, Wasserstraßen. Die Innenstadt ist von sehr großen (und häßlichen) Industriegebieten eingekesselt. Im inneren Altstadtkern aber wieder ein schönes Städtchen mit Grachten und netten Ecken.

Unsere Tourplanung sieht nach Assen dann wieder Groningen vor. Von dort aus geht es dann allmählich auf „Heimattour“ nach Ter Apel.