Rueil-sur-Seine – Paris Arsenal
So., 26.06.2022. Keine wirklich schlaue Entscheidung, am einem Sommersonntag von Westen nach Paris einzufahren. Vor der Stadt ist der Verkehr noch extrem ruhig. In die Stadtschleuse Écluse de Suresnes mit ihren drei riesigen Kammern bekommen wir sofort und allein Einfahrt. Aber um zu unseren Zielhafen Port de l’Arsenal zu gelangen, muss die komplette Innenstadt durchfahren werden.
Richtig quirlig wird es ab Eiffelturm. Menschenmassen an den Ufern und dicht gedrängt auf allen Arten von Ausflugsbooten und -dampfern. An Fotografieren ist nur sehr eingeschränkt zu denken. Die Aufmerksamkeit muss dem Verkehr rundum gewidmet werden, da nahezu alle Boote schneller sind als wir.
Am Bassin de l’Arsenal ist die „Wendestelle“ der Ausflugsdampfer. So können wir einigermaßen ruhig auf unsere über UKW angemeldete Schleusung in den Hafen warten.
Der große Hafen ist gefragt und sehr voll. Bei dem Hinweis, wir können nur noch „im Paket“ liegen, also an der Längsseite eines Kailiegers, waren wir schon etwas skeptisch. So muss man ja über ein anderes Boot rüber, um an Land zu kommen. In unserem Fall überhaupt kein Thema. Der sympathische Holländer hilft beim Vertäuen an seiner Superyacht und bietet ebenso Hilfe bei Stromlegung und Wasseranschluss an. Aber zu diesem „Nachbarn auf Zeit“ später noch mehr.
Nach dem doch zum Schluss aufreibenden Fahrtag sind wir nur noch für einen kleinen „Bastille-Kiez-Spaziergang“ fähig.






















