Charleville-Mézières – Joigny
Mi., 06.08.2025. Das Wetter ist hervorragend, wir haben richtig gute Laune. Kommen mit „30 mm Luft“ ohne Abbau der Persenning unter der niedrigen Brücke aus dem Innenhafen auf die Meuse zurück. Die geplante Tagesroute sind bescheidene 20 km mit 3 Schleusen nach Monthermé. Wir fahren mit einem Hochgefühl durch die wunderbare Landschaft der Ardennen.
„Wenn einem also so viel Gutes widerfährt, das ist schon einen … echten Dämpfer … wert“ meint das Schicksal.
Bei der Einfahrt in die Schleuse von Joigny fällt der Antrieb aus! Nur noch das Einlegen in Vorwärts- oder Rückwärtsgang funktionieren. Somit können wir uns nur noch in Zeitlupe im absoluten Schleichgang bewegen. Und nun?
Wir schaffen es in die Schleuse und nach Ausfahrt an den naheliegenden Anleger von Joigny und rufen Bénédicte an. Sie bittet um eine möglichst genaue Beschreibung und ein paar Bilder per Mail. Nach einer Stunde bekommen wir die gute Nachricht, dass demnächst Hilfe kommt (aus dem 31 km entfernten Pont à Bar).
Cédric und Nikolas sind rund 2 1/2 h nach unserer ersten Meldung vor Ort! Unsere Angst, mitten in der französischen Pampa vielleicht tagelang mit Motorschaden liegen zu müssen, verfliegt schlagartig.
Der Gaszug wird ausgetauscht und nach einer guten Stunde sind die beiden wieder weg. Schon wieder Glück gehabt. Wir fahren heute nicht mehr weiter – der Schreck sitzt noch in den Knochen.
Fazit: Auf „unser“ Pont à Bar-Team lassen wir absolut nichts kommen. Die sind einfach Spitze!










