Maastricht – Liège
So., 25.05.2025. Wir bleiben noch drei Tage in Maastricht. Am Sonntag feiert das Museum Bonnefanten „25 years! Maastricht Museum in Centre Céramique“. Freier Eintritt ins Museum, und viele Aktionen im ganzen Viertel und am Museum: Workshops, ein Kunstmarkt (“Bonnefanten Art Market”) mit Original-Kunstwerken der 80er, 90er und 00er Jahre, ein 100-m-Tisch mit gratis Kaffee und Vlaai im Charles Eyck Park am Maasufer sowie Live-Musik.
Die aktuelle Hauptausstellung „Carl Cheng – Nature never loses“ ist durchaus interessant, die kleine Sonderausstellung, Folkert de Jongs Installation „The Shooting at Watou (2006)“ in der Kuppel des Bonnefanten wirkt etwas aufgesetzt.
Mo./Di, 26./27.05.2025. Der Montag wird genutzt, um für mich ein paar fällige Sachen einzukaufen. Dank guter Auswahl in der Stadt werde ich schnell fündig. Nicht ganz so schnell geht es mit unserer Gas-Reserveflasche. Jansen Nautica – gleich um die Ecke – hat keine passende am Lager, verspricht aber Nachschub für den nächsten Tag. Kein Problem, warten sind wir ja gewohnt.
Der Dienstag vergeht im Fluge. Gasflasche abholen. Noch einmal ein bisschen im Boot rumräumen und zack, ist der Tag vorbei. Ein interessante Tapas-Platte im Lumière im Hafen beschert uns ein schönes Abschiedsessen.
Mittwoch. Aufbruch gegen 10 Uhr zusammen mit einem Neuseeland(!)-beflaggten Boot aus t’Bassin. Immer wieder von Regenphasen begleitet. Aber, zur Belohnung wartet eine noch offene Kammer in der Lanaye-Schleuse auf uns.
Wir können sofort einfahren. Als die Kammer oben ist, setzt ein Platzregen ein. Und ich muss ins Büro laufen, um uns für die, nach wie vor kostenlose, Wallonie-Passage anzumelden. Die Vergabeprozedur haben wir schon zweimal über uns ergehen lassen – in 2022 und in 2024. Ich bringe, etwas durchnässt, beide Papiere ins Büro. Kommentar vom sehr freundlichen Mitarbeiter: „Sie haben doch UKW an Bord. Da hätten Sie die M.E.T.-Nummer einfach durchgeben und ohne weitere Anmeldung gleich weiterfahren können“. OK, jetzt weiß ich’s.
Der Stadthafen in Liège überrascht mit dutzenden leerer Visiteur-Plätze. Gegen 15 Uhr kontrolliert ein Mitarbeiter des Hafenbüros alle Anlieger. Wir nutzen die Gelegenheit nach dem Tor-Code (ohne den kommt man nicht raus) und den Büroöffnungszeiten zu fragen. Wir belassen es bei der Anmeldung – für einen Ausflug sind wir heute zu faul, bzw. zu müde.






















