Migennes – Sens – Montereau – Valvins
Fr.-So., 02.-04.09.2022. Die letzten zehn Tage haben doch Spuren hinterlassen. Wenn man und frau so untätig herumsitzen müssen und der Zeitplan immer unangenehmer aus dem Ruder läuft.
Freitag legen wir in Migennes freudig ab. Obwohl, das Evans-Team ist uns in den langen Tagen ans Herz gewachsen. Dementsprechend ist der Abschied von allen herzlich und fast schon ein wenig wehmütig. Mit allen guten Wünschen im Gepäck geht es auf die Reise.
Die erste Schleuse, Epineau, hat seit Tagen technische Defekte und schleust nur um 10, 14 und 17 Uhr. Also sind wir, zusammen mit zwei Mietschiffen, morgens pünktlich vor Ort. Die Mietboote laufen wenig später in die LocaBoat-Station Joigny ein und wir sind wieder allein unterwegs. Problemlos geht es nach Sens, wo am späten Nachmittag der lange Stadtkai nahezu voll belegt ist. Ein Plätzchen, allerdings ohne Anschlußbox in der Nähe, finden wir dennoch.
Samstag wollen wir uns endlich die wunderschöne Markthalle in Sens ansehen. Leider ist sie nur „auf Sparflamme“ belegt. Trotzdem, war schön, sie mal von innen zu sehen. Nach dem Einkaufsbummel geht es weiter. Ziel Montereau. Das klappt leider nicht, an der vorletzten Schleuse ist schon um 18 Uhr Feierabend. Stört uns aber nicht. Wir bleiben vor der Schleuse liegen und vereinbaren eine Weiterfahrt um 8 Uhr am Sonntagmorgen.
Sonntag geht alles ziemlich schnell. An Montereau vorbei und Einbiegen auf die Seine. Nach Vorbeifahrt an Thomery, sind wir bereits gegen Mittag in Valvins. Hier ist großer Segelsonntag des angrenzenden Segelvereins. Die Hafenmeisterin erkennt uns wieder, fragt, wo wir denn so waren und will mit uns plaudern. Nur leider ausschließlich auf französisch. Es wird also kein so ganz langes Gespräch. Den Sonntag nutzen wir zum Rumtrödeln – mit Ausnahme eines Waschmaschinengangs.






















