Mit ungutem Gefühl nach Auxerre

Clamecy – Prègilbert – Auxerre

Fr.-Mo., 19.-22.08.2022. Ein bisschen Zeit in Clamecy tut uns gut. Nachdem wir früh in den Hafen umgezogen sind, treten wir kürzer und nehmen uns die Zeit zum Einkaufen und Rumtrödeln. Wir liegen nun in „Poleposition“ an Wasser und Strom und genießen das Hafenkino. Ich komme auch wieder zum Blogschreiben, das etwas ins Hintertreffen geraten war. Wenn unsere Rückfahrt nicht so viele Unwägbarkeiten hätte, in dieser kleinen, charmanten Gemeinde könnten wir glatt eine ganze Woche verbringen.

Am Sonntag mit der ersten Schleuse auf die 2-Tagesetappen-Tour nach Auxerre. Rund 60 km entfernt. Der erste Tag verläuft unspektakulär und erfolgreich bis Prègilbert. Wir übernachten vor einer Schleuse.

Am Montag, dem zweiten Fahrtag, werden die Geräusche an der Welle immer lauter. Je nach Umdrehungszahl. Ich versuche stets eine möglichst ruhige Einstellung zu finden. Langsam aber sicher haben wir eine böse Vorahnung davon, was uns am Kran wohl erwartet.

In Auxerre sind beide Anlegerseiten der Yonne rappelvoll. Wir halten an der Tanke und lassen uns einen Paketanleger zeigen. Der uns zugewiesene Paketnachbarn ist nicht an Bord, sein Boot besatzungslos abgestellt. Bei Zoe im Büro melden wir uns noch für eine möglichst baldige Begutachtung durch Boris, den Linssen-Servicetechniker, für morgen Vormittag an.