Pont-sur-Yonne – Sens
Mo./Di., 18.-19.07.2022. Unterwegs ist es noch gut auszuhalten. Bis auf das Dach ist alles oben an Bord offen. Der Fahrtwind bringt eine leichte Brise an Deck. Unter Deck dampft es durch die Nächte bis in die frühen Morgenstunden.
Die kurze Strecke von Pont-zur-Yonne nach Sens ist schnell erledigt. Unser „Energiemanagement“ verhält sich unauffällig. Highlight auf dem Weg, das sehr gut erhaltene Aquädukt kurz nach Pont-sur-Yonne. Eine 156 km lange Wasserleitung, die in den Jahren 1866 bis 1874 von Eugène Belgrand zur Verbesserung der Wasserversorgung von Paris errichtet wurde und nach wie vor in Betrieb ist.
In Sens gibt es einen langen Kaianleger in direkter Nähe zur Innenstadt. Es ist reichlich Platz vorhanden. Zwei Tage Liegezeit sind kostenfrei, Jetons für Strom und Wasser gibt es (ebenfalls kostenlos) im Office de Tourisme im Stadtzentrum.
Sens ist eine mittelgroße Stadt (27.000 Einw.) mit Mündung des kleinen Flüsschens Vanne in die Yonne. Das in einer reichhaltigen Agrarregion gelegene Sens besitzt eine vielfältige verarbeitende Industrie, mit Pharmakonzernen, Elektronikfirmen und Lebensmittelherstellern. Eine konstant steigende Bevölkerung spiegelt das seit Jahren wider.
Am Dienstag dann der vorläufige Hitzerekord, 41 Grad im Schatten. Wir halten es auf dem Boot (hat „Null Schatten“) nicht mehr aus und laufen mutig durch die schönen, schattigen Straßen zum Tourismusbüro, um die Jetons abzuholen. Sehr lange Pause in einer Bar am zentralen Platz zwischen Kathedrale und Markthalle natürlich eingeschlossen.


















