Nieuwpoort – Veurne
Fr./Sa., 03./04.05.2022. Wie schon in Nieuwpoort bekommen wir vom Hafenmeister keine brauchbaren Hinweise oder Tipps für unsere Weiterfahrt. D. h., wir müssen 10 Minuten nach Abfahrt aus der Marina geschlagene drei Stunden vor dem Ganzepott-Schleusenkomplex warten. Die Gezeitenschleusen werden nur 3 Stunden vor bis 3 Stunden nach Hochwasser betrieben. Erst gegen 14.00 Uhr bekommen wir grünes Licht. Gravensluis (abwärts auf Seeniveau) und Veurnesluis (wieder hoch auf Kanalniveau). Aber, was soll’s? Wir haben erstens Zeit und zweitens wieder dazugelernt.
Der Kurztrip endet in Veurne. Der erste Eindruck am kleinen Hafen, na ja. Kein Hafenmeister weit und breit. Bis auf unsere Nachbarn mit ihrem belgischen Boot keine weiteren Kurzlieger. Das Umfeld, na, geht so.
Wie doch der erste Eindruck täuschen kann, sehen wir am Samstag. Veurne (frz. Furnes) ist wunderschön. Mit 12.000 Einw. die Hauptstadt des gleichnamigen Arrondissements in der Provinz Westflandern. Der kleine Ort war im gesamten Verlauf seiner Geschichte stets ein Teil Flanderns, vom Altertum bis in die Neuzeit. Im Ersten Weltkrieg lag Veurne in dem kleinen Teil Belgiens, der nicht von deutschen Truppen besetzt wurde.
Veurne hat die perfekte Größe um es an einem Tag gemütlich zu durchwandern. Das schöne Wetter tut ein Weiteres dafür, dass es uns nur gutgehen kann.



















