Metz (F) – Schwebsange (L) – Trier-Monaise (D)
Mi.-Fr., 01.-03.09.2021, wehmütig verabschieden wir uns für dieses Jahr von Frankreich. Die Menschen, die Landschaft, die Ruhe – das jederzeit spürbare Laisser-faire der Franzosen hat uns eingenommen. Obwohl wir noch gute sechs Wochen unterwegs sein werden, träumen wir bereits von einer weiteren Frankreichtour in 2022.
Der erste Streckenabschnitt, Metz – Schwebsange, bringt uns ohne Probleme über 50 km ins Dreiländereck nach Luxemburg. Im recht großen Hafen von Schwebsange wäre eine Voranmeldung gut gewesen. Ein dänischer „Konvoi“ von fünf Booten hatte sich einen großen Teil des Visiteur-Kais gesichert. Aber wir bekommen noch einen Platz. Brauchen wir auch, da wir unbedingt tanken müssen.
Zufall, auf den Tag genau vor einem Jahr waren wir ebenfalls hier. Der Tag ist durch viele Geburtstagstelefonate geprägt, die dann doch mal am Vormittag für einen schönen Radausflug unterbrochen werden müssen. Das steuerfreundliche Luxemburg sorgt für preiswertes Tanken (Diesel 1,23 €/l) und unglaublich billige Zigaretten (sie kosten im Vergleich zu Frankreich nur die Hälfte). Von den zwei Restaurants im Hafen entscheiden wir uns für das kleinere, das Luxemburger Spezialitäten anbietet. Kniddelen (Mehlspeise) und Gromperekichelcher (Reibekuchen/Kartoffelpuffer) waren nur zum Teil super lecker und wir wissen nicht genau, ob es an der Küche oder am Gericht generell lag.
Am Freitag geht’s im Sauseschritt auf der 40 Kilometer langen Grenzmosel nach Trier-Monaise. Bei der telefonischen Voranmeldung müssen wir lange verhandeln bis uns ein Platz zugesagt wird. Wir wollen unbedingt nach Monaise, da im zweiten Hafen, Konz, nur Dalbenplätze (Bug am Steg, Heck an Dalben oder umgekehrt) vorhanden sind und wir so nicht unsere Räder von Bord kriegen. In Monaise hat uns der Hafenmeister eine Lücke am Längsanleger geschoben, in die wir zentimetergenau reinpassen. Ende gut, alles gut.

















