Metz. Schön, wieder hier zu sein

Metz

So.-Mi., 29.08.-01.09.2021, da wir in Metz schon 2020 für vier Tage waren, beschränken wir uns im diesjährigen Blog auf die Dinge, die wir neu erfahren haben. Für alle, die mehr über Metz wissen wollen, klicken hier, um direkt auf die 2020er Blog-Einträge zu gelangen.

In diesem Jahr sehen wir Metz mit etwas anderen Augen. Es ist so ein bisschen wie die Reise in eine wohlbekannte Ferienwohnung. Der Drang nach „Sehenswürdigkeiten“ ist nicht mehr da. Und um zur Markthalle oder zum Museum zu kommen, muss kein Handy-Navi aufgerufen werden. Es ist einfach schön, wieder hier zu sein.

Highlight ist (wieder einmal) das Centre Pompidou-Metz. Die Ausstellung „Chagall. Le passeur de lumière“ (Überbringer des Lichts) hat am Montag ihren letzten Tag, bevor sie ins Chagall Museum Nizza weiterzieht. Die von Chagall geschaffenen Buntglasfenster sind zum ersten Mal an einem Ort vereint und werden gemeinsam mit einer bedeutenden Zahl von Gemälden, Skulpturen, Keramiken und Zeichnungen aus den Sammlungen des Centre Pompidou, des Musée National Marc Chagall in Nizza, internationalen Museen und Privatsammlungen gezeigt. Wir finden, eine sehr gelungene Ausstellung.

Eine echte Überraschung und überaus spannende zweite Ausstellung im Museum, „Face à Arcimboldo“ (Arcimboldo von Angesicht zu Angesicht) verkörpert den aktuellen Stand der Kunst durch die Augen von 130 Künstlern, die sich bei ihrer Auswahl von dem – vermuteten, unbewussten oder fantasierten – Einfluss leiten ließen, den der lombardische Meister auf ihr Denken und ihre Kunst hatte.

Die Tage in Metz vergehen wie im Flug. Kleine Ausflüge in die Stadt und Einkäufe im Marché Couvert. Es gelingt uns sogar in einem Fachgeschäft eine Backform für Madeleines zu erwerben (als Souvenir und Ansporn, sie zuhause selber zu backen). An unserem letzten Abend in Metz, und damit auch in Frankreich, gehen wir auf Empfehlung des Hafenmeisters in ein gutes, preiswertes Restaurant in der Altstadt, Le Bistrot de G. – excellent!