Berlin – Maasbracht
Wir starten am Do., 10.06., per PKW mit den Fahrrädern und frischer Wäsche aus Berlin. 650 km Strecke, ohne Probleme. Am frühen Nachmittag treffen wir in Maasbracht ein. Unser Kahn liegt bereits seit einer Woche wieder im Wasser. Wir freuen uns, wieder an Bord gehen zu können. Freitag ist Einkaufs- und Einräumtag. Am Wochenende gibt es einen Kurzbesuch in Düsseldorf. Ist ja nur eine gute Autostunde entfernt.
Am Samstag Hannos Geburtstag ein bisschen nachfeiern und am Sonntag mit Petra zum Museum Insel Hombroich. Das 1987 eröffnete Museum umfasst ein Landschaftsschutzareal von 21 ha und ist ein reines Tageslichtmuseum mit zehn begehbaren, teils als Ausstellungsgebäude genutzten Skulpturen. Ein traumhaft schönes Gelände in einem fantastischen Parkgelände mit interessanten Bildern, Skulpturen und Objekten. Was uns stört, sind die fehlenden Beschreibungen an den Exponaten und eine Beschilderung des Geländes. In der Museumsbeschreibung liest sich das so: „Um Kunst und Natur sinnlich erfahrbar zu machen, wird neben künstlicher Beleuchtung auf Beschilderungen, Bildlegenden, Absperrungen etc. sowie jegliche Didaktik verzichtet.“ Wir finden es sehr befremdlich bis richtig ärgerlich. Unterm Strich hat sich der Ausflug aber trotzdem gelohnt und wir beschließen wiederzukommen.
Eine Woche nach unserer Ankunft in Maasbracht bringe ich unser Auto wieder nach Berlin und Monika bleibt auf dem Boot. Die Rücktour wird zur Tortur. Irre Hitze, Staus und eine unangenehme Umleitung über Münster/Osnabrück, weil die A2 zeitweise vollgesperrt war. Mein zweiter Impftermin ist am Sa., 19.06. Ich hole mir meinen zweiten AstraZeneca-Schuss in Rekordzeit – und bekomme sogar gleich noch den digitalen EU-Impfpass fürs Smartphone. Der Rest des Abends gestaltet sich extrem unterhaltsam mit Fussballgucken gemeinsam mit Kö (D:POR, 4:2). Die Tropenzeit in Berlin (35 Grad!) ist für mich am Mo., 21.06. beendet. Es geht wieder zu Monika aufs Boot bei erfrischenden 22 Grad.
In Maasbracht hat sich Monika als „Bauleiterin“ um die Restarbeiten (Polieren unserer verkratzten Seitenleiter BB, den Anschluss des neuen Heizreglers und das Reparieren der Schwarzwassertankanzeige) verdient gemacht – natürlich unter Mithilfe eines sehr freundlichen Mitarbeiters der Firma Schuller.



















