Nun doch – schlechte Nachrichten

Maasbracht – Maastricht

Mi./Do. guten Mutes fahren wir am Mittwoch von Maasbracht nach Maastricht. 42 km, zwei Schleusen. Es soll unser letzter Ausflug werden. Die Abfahrt wird ein wenig vertrödelt. Es herrscht heftiges Frachteraufkommen auf dem Julianakanaal und an den beiden Schleusen entstehen Wartezeiten.

So treffen wir vier Minuten nach Dienstschluss vor der Schleuse zu unserem Lieblingshafen „t Bassin“ ein. Senkrechtes Doppelrot, das heißt, heute geht nichts mehr. Am Anleger der Maas-Mittelmole ist ausreichend Platz. Wind und Wellen zerren allerdings am Schiff. Nun gut, für eine Nacht lässt es sich aushalten.

Donnerstagvormittag ist der Hafenmeister leider wieder nicht telefonisch erreichbar. Wir laufen zum Hafen und treffen ihn in seinem Büro an. Seine Arbeitszeiten, jetzt in der Nachsaison, sind extrem reduziert. Er bietet uns noch eine Einfahrt um 11.15 Uhr an, die wir gerne annehmen. Danach ist er verschwunden. Uns ist es egal, Hauptsache, er lässt uns am Montag um 9.00 Uhr wieder aus dem Hafen raus.

Als wir vom Einkaufen wieder auf dem Schiff sind, ereilt uns die schlechte Nachricht.

Seit unserem Tourstart Ende Mai haben wir „Corona-Sperrungen“ immer prima umschifft. Im wahrsten Sinn des Wortes. So wurde z. B. das Risikogebiet „Luxemburg“, 14 Tage bevor wir da waren, wieder aufgehoben. Und die holländische Provinz Limburg hatte mit die niedrigsten Corona-Werte in den Niederlanden, als wir einfuhren.

Aber, nun ist es passiert. Das Radio meldet, auch Limburg ist von der deutschen Bundesregierung zum Risikogebiet erklärt worden (Reisewarnung). Also stellen wir uns nach unserer Heimreise mental auf 14 Tage Quarantäne in Berlin ein.