Aus Frankreich über Luxemburg zurück nach Trier

Metz (F) – Schwebsange (L) – Remich (L) – Trier Monaise (D)

Di. bis Do., Dienstag treten wir schweren Herzens unsere Rückreise an. Metz ist wunderschön und wir werden wiederkommen. Die Fahrt bis ins luxemburgische Schwebsange verläuft problemlos. Einen Großteil der Strecke verhilft uns die Vorausfahrt eines Frachters, jeweils hinter ihm in die Schleusen einfahren zu können.

Am Mittwochmorgen geht es sofort weiter. Allerdings liegen wir gut in der Zeit und machen Halt in Remich. Der kleine Sportbootanleger an der Hauptpromenade hat eine elektronische Tafel, die anzeigt, ob und wie lange ein Platz frei ist (kann man auch im Voraus reservieren).

Aber, … die luxemburgische Wasserstraßenverordnung schreibt eine befähigte (!) Person dauerhaft an Bord vor. Ist also ein Problem, wenn man zu zweit unterwegs ist und gern auch gemeinsam etwas in der Stadt unternehmen möchte.

Ich rufe bei der Verwaltung an und uns wird freundlich beschieden, dass das „eine die Verordnung“ ist und das „andere eine Duldung“ ist, durchaus das Boot „mal“ alleine zu lassen. Zur Sicherheit malen wir noch ein Schild mit meiner Mobilnummer und kleben es ins Fenster. Im insgesamt zweistündigen Ausflug passiert nichts und wir haben bei der Rückkehr auch kein „Ticket“ am Schiff.

Am späten Nachmittag sind wir wieder im Hafen von Trier Monaise und erwischen unseren freundlichen Hafenmeister kurz vor Dienstschluss. Mittlerweile kennt er uns und weist uns einen extra schönen Liegeplatz zu.

Donnerstag ist Einkaufs- und Trödeltag an Bord.