Nun doch, unsere Pläne ändern sich drastisch

Schwebsange (L) – Metz (F)

Do., wir verlassen das Dreiländereck an der ersten französischen Schleuse Apach. Direkt nach Schengen geht es jetzt in Frankreich auf der Moselle weiter.

Frohen Mutes (und völlig blauäugig) fahren wir die ersten französischen Schleusen an. Die UKW-Gespräche sind eine kleine Katastrophe, da meine Französischkenntnisse mittlerweile unterirdisch sind. Aber irgendwie geht es dank Übersetzungsapp auf dem Smartphone.

Die richtig schlechten Nachrichten gab es dann im Oberwasser der Schleuse in Thionville, im Touristen-Büro für die Vignette. Erstens können wir nicht über Frankreich nach Belgien fahren (Teilabschnitte um Verdun haben Wassermangel) und die zweite schlechte Nachricht ist die geplante Sperrung aller Moselschleusen bis Koblenz vom 20.09.20 bis zum 01.10.20.

D. h., wir nehmen nur eine 7-Tage-Vignette für 67,60 € für Frankreich. Das reicht für einen ausgiebigen Besuch von Metz. Dann müssen wir zügig nach Deutschland zurück, um vor dem 20.09. in Koblenz zu sein. Das verlangt nach einem gutem Timing!