Von Merzig nach Saarlouis

Merzig – Saarlouis

Do. in Merzig haben wir mit dem Hafenmeister für unsere „Auszeit“ alles klargemacht. Jetzt können wir uns noch eine gute Woche Richtung Saarbrücken die Saar anschauen. Geplant sind Stopps in Saarlouis, Völklingen und Saarbrücken.

Drei Ministrecken, insgesamt noch drei Schleusen, dann sind wir am Wendepunkt. Heute machen wir in Saarlouis Station. Die kurze Fahrt ist schnell gemacht und wir finden direkt in der Stadtmitte von Saarlouis einen kostenlosen Sportbootanleger, allerdings ohne Strom und Wasser. Wir sind die einzigen, die davon Gebrauch machen.

Das frühe Eintreffen gibt uns ausreichend Zeit, uns die kleine Stadt (knapp 35.000 Einw.) anzusehen. Vom Anleger fallen wir fast direkt in den Stadtpark, der in und um die ehemalige spektakuläre Festung der Stadt angelegt ist. Sie bestimmt auch heute noch den sechseckigen Grundriss der Innenstadt. Diese hat einige (wenige) schöne Ecken, ist aber leider auch von einem schrecklichen Wirrwarr von Bauten der 50er, 60er und 70er und späterer Jahre verunstaltet.

Der Rundgang führt auch durch die Altstadt, in der sich Cafés, Restaurants und Bars aneinanderreihen. Unsere Wahl fällt auf die Lokale in den Kasematten. Die Kasematten wurden im Zuge der Erweiterung der Festungsanlagen in den Jahren 1824 bis 1829 von den Preußen im Bereich des Hauptwalles als bombensichere Verteidigungsanlagen gebaut. In einer Pinseria können wir noch für den Abend einen Tisch im Außenbereich reservieren. Es wird sich als gute Wahl erweisen – die Pinsa ist vorzüglich.