Vier Tage in der rheinischen Provinz

Mondorf

Sa. – Di. Wir entscheiden uns für eine größere Reisepause.

Sa., das erste große Umräumen unseres Vorratskellers steht auf dem Plan. Leere Flaschen raus, neue wieder rein. Ein naher Aldi (Süd) und ein REWE machen’s möglich. Die neuen Satteltaschen am Rad werden erfolgreich auf ihr maximales Fassungsvermögen getestet. Am Nachmittag zum Rhein und zack, ist der Tag vorbei.

So., Per Rad nach Bonn. Die rund 8 km lange Strecke zu unserem Ziel, dem „Haus der Geschichte Bonn“ geht auf einem wunderbaren Radweg am Rhein entlang. Allerdings, heute am Sonntag, stark frequentiert.

Das Museum lohnt sich, obwohl mehr zur Erinnerung als zum Erkenntnisgewinn. Ist ja auch bei unserem Alter kein Wunder!

Der Rückweg geht quer durch die Stadt. Schlecht über Bonn zu sprechen gehörte stets zum guten Ton. Die Stadt mit ihren 300.000 Einwohnern sei zwar nur halb so groß wie der Zentralfriedhof von Chicago, aber doppelt so tot, fand der Bestseller-Autor John le Carre. Na ja, ganz so schlimm fanden wir es dann doch nicht.

Mo./Di., Mein Körper schlägt schon wieder Kapriolen. Bereits gestern tauchten wieder Schmerzen auf. Diesmal mehr von der linken Hüfte. Ich bin ratlos. Liege fast den ganzen Tag. Nur am Abend ein paar Schritte.

Heute, am Dienstag, radeln wir in das direkt an den Hafen anschließende Naturschutzgebiet. Das Radfahren bekommt mir gut. Wenn es so bleibt, geht es morgen weiter nach Oberwinter.