Calvörde – Thune
Gegen 9.30 Uhr das OK, die Strecke ist wieder frei. Wir sind ganz hinten und können noch am grössten Pulk der Frachtschiffe steuerbord vorbei nach vorne.
Wir lernen, auch Berufsschiffer sind nur Menschen und streiten sich wie die Kesselflicker über UKW darüber, wer zuerst losfahren darf. Die Regel, wer zuerst da war, darf auch zuerst losfahren, kann natürlich nicht eingehalten werden, wenn die Päckchen hintereinander am Ufer aufgebaut werden.
Nach der Brückenbaustelle kommt auch noch knapp 1000 Meter weiter eine „normale“ Baustelle mit Engdurchfahrt.
Unser Vorstoß in die vorderen Bereiche sichert und einen guten Platz zwischen zwei Frachtern, den wir bis zur Schleuse Sülfeld (bei Wolfsburg) nicht mehr verlassen. Über die zwei großen Kammern wird die Kette der Schiffe sehr deutlich vereinzelt.
Wir fahren noch bis Thune, einem Vorort von Braunschweig, in einen großen Anlegebereich für Sportboote. War ein anstrengender Tag, 7 1/2 Stunden für 59 km in Verfolgungsfahrt.










