Abgabe zur Inspektion und erstes Fazit

Maasbracht

Bereits am Vortag, Aschermittwoch, haben wir kräftig aufgeräumt und alles, was sich als „überflüssig mitgebracht“ herausgestellt hat, wieder ins Auto geladen. Gegen 17.00 Uhr kam Rens an Bord und hat unsere kleine Mängelliste entgegengenommen. Außer dem falsch montierten Kabel der WC-Spülung in der Hecknasszelle und einer Bitte um Prüfung (Bilgen- und Heizungskontrolle) hatten wir nichts mehr zu bemängeln. Also: zu 99,9% ist das Schiff ok! Heute am Donnerstag gehen wir um 10.00 Uhr von Bord und überlassen es der Werft für die Garantieinspektion. Zu Beginn der Osterwoche geht es dann zur viertägigen Linssen Osterfahrt und direkt anschließend auf große Tour.

Unser erstes Fazit der zehntätigen Einfahrt fällt überaus positiv aus. Heraus sticht das sehr wertige und stimmige Interieur mit seiner Liebe zum Detail. Die Fahreigenschaften, vorwärts wie rückwärts, und, vor allem bei Hafen-, Schleusen- und Wendemanövern, sind beeindruckend. Über den Verbrauch können wir nach den 23 Fahrstunden noch nichts sagen. Allerdings scheint es so, dass wir mit dem permanenten Betrieb der Heizung bei Weitem mehr Diesel verbraucht haben, als mit dem Fahren. Die Maschine ließen wir nach dem Warmwerden meist mit knapp 2.000 Umdrehungen laufen, was mit circa knapp 10 km/h Marschfahrt gut ausreichte, durch die meist ruhige Maas zu gleiten.

Für die frühe Zeit im Jahr war uns der Wettergott wider Erwarten gnädig gestimmt. Während der ersten drei Tage, mit fast sommerlichen Tagestemperaturen, hatten wir lediglich mit den kalten Nächten zu kämpfen. Auch die ersten Märztage waren nicht wirklich eine Herausforderung – kurzum, Glück gehabt! Allerdings wird es wohl für lange Zeit eine Ausnahme gewesen sein, vor Ostern „aufs Schiff“ zu gehen. Es war eine schöne Zeit, die Vorfreude „auf mehr“ mit unserer neuen Kato 2 macht. Der eine verloren gegangene Fender (da war wohl ein hektisch falsch geworfener Webeleinstek im Spiel) wird zu verschmerzen sein.