Montag: Wolfsburg – Haldensleben – Hohenwarthe – Zerben
Nicht so interessante Strecke auf der wir in Haldesleben Station gemacht haben. Wir mussten dringend Proviant bunkern. Nach dem Einkauf gleich weiter und sogar heute noch bis Genthin wäre im Bereich des Möglichen gewesen. Aber die letzte Schleuse vor Genthin (Zerben) war defekt und hat schon um 19 Uhr dicht gemacht (normalerweise bis 22 Uhr). Immerhin durften wir am Sportbootanleger vor der Schleuse übernachten.
Dienstag: Zerben – Genthin – Plaue – Brandenburg adH
5.50 Uhr aufstehen und über UKW dem Fortgang der Reparatur lauschen. Um 8.30 Uhr war die Betriebsbereitschaft wieder hergestellt und wir hatten Glück, dass wir einen Frachter „überspringen“ durften und noch hinter den beiden ersten mit in die Schleuse passten.
Zwischenstopp in Genthin, tanken. Wie auf der Hinfahrt, mit Ziehwagen und drei 25l-Kanister zur Tanke und per Schüttelpumpe in den Tank. Unser Kahn läuft zur absoluten Höchstform auf. Das letzte Mal Tanken war in Holland (Ter Apel) und der Tank war immer noch 1/4 voll. Aber wir wollen kein Risiko eingehen.
Schön, dass auf unserer Reise jetzt Brandenburg die letzte Station ist. Hier fühlen wir uns immer wohl. Es ist ein wenig, wie unser zweites (Boots-)Zuhause. Liegeplatz wie fast immer an der „Werft“ an der Jahrtausendbrücke (1929 erbaut anlässlich der 1000Jahr-Feier der Stadt). Die morgige Schlussetappe wird wohl mit einer gehörigen Portion Wehmut verlaufen.












