Weesp – Amsterdam/Rijnkanaal – Amsterdam
Nach kurzer Ausfahrt aus Weesp geht auf einen quirligen, stark befahrenen Amsterdam/Rijnkanaal bis zum Liegeplatz. Östlich vom Zentrum von Amsterdam.
In der Marina ist alles „ferngesteuert“. Den Hafenmeister gibt es nur per Telefon. Anmeldung, Abrechnung, Strom, Wasser und Pincode für den Zugang und die Sanitärräume – alles per App. D. h., ohne Smartphone geht gar nichts. Wir müssen einmal umparken, da die Bereiche (Dauerlieger und Passanten) nicht gekennzeichnet waren. Wir stellen fest, ein freundlicher Hafenmeister, der uns heran winkt und bei einem kleinen Schnack alles kurz erläutert, ist nicht zu ersetzen. Das Ganze auch mit einem stolzen Liegepreis. Zahlen wir sonst zwischen 9 und 15 Euro pro Nacht, sind es hier 25 Euro (ohne Extras). Aber ok, dafür bekommen wir nun wirklich kein Hotelzimmer.
Natürlich geht es mittags gleich noch einmal aufs Rad. Wir fahren zum Rijksmuseum (Tickets haben wir schon für morgen gebucht), trödeln durch die Innenstadt und fahren mit der kostenlosen Fähre über das Ij nach Amsterdam Nord. Die Gegend um den Bahnhof und speziell die Nordseite erkennen wir nicht wieder. 2006 waren hier noch etliche Brachstellen. Aber klar, der Großraum Amsterdam hat schließlich auch 1,4 Mio. Einwohner und wächst beständig.
Mit dem Fahrrad kommen wir sicher durch die Stadt. Zwar müssen sich Fahrräder und Kleinroller und -mopeds den Radweg teilen. Nahezu alle fahren ordentlich und wenn nicht, achten sie zumindest auf andere. Fahrradhelme sind weit und breit nicht zu sehen. Es herrscht eine sehr hohe Rücksichtnahme (wie wir es schon in Groningen erlebt haben). Kampfradler sind uns noch nicht begegnet. Dafür ungewöhnlich viele Rennradfahrer und … DHL mit Lastenfahrrädern.



















