Kampen
Mal wieder ein (kleiner) Museumstag. Wir besuchen das Stedelijk Museum Kampen (Städtisches Museum Kampen). Dass in Kampen hinsichtlich Geschichte nicht gekleckert, sondern geklotzt wurde, zeigt das Museum mit vier Hauptthemen: Wasser, Religion, Recht und das Haus Oranien. Die Abteilung Wasser dokumentiert die alte Hanse, den Aufstieg und Fall der Hansestadt und den Anstieg des Meeresspiegels in unserer Zeit. Das „Recht“ findet sich hervorragend im alten Gerichtssaal und kleinen Nebenräumen untergebracht. Und das „Huis van Oranje“ wird mit überlebensgroßen Porträts aller König*innen (und der unendlichen Liebe der Holländer*innen zu ihrem Königshaus) dargestellt.
Eine Sonderausstellung einiger Werke von Jeroen Henneman erinnerten uns stark an M.C. Escher, dessen Werke wir in Leeuwarden gesehen haben. Der Besuch in der ehemaligen Synagoge war dann nicht mehr sehr ergiebig. Die Bilder von Willem den Ouden rissen uns nicht vom Hocker und die Erinnerungen an die Kampener Juden sehr sparsam.




















Nachtrag: „Deutschland, Deutschland, alles ist vorbei“ – bis zur 94. Minute. Na, noch mal Schwein gehabt.



