Stadtbummel in Groningen

Groningen

Der Start in den Tag ist zögerlich. Erst lange geschlafen, dann warten auf den Hafenmeister. Wir wollen endlich unseren Schwarzwassertank leeren. Dafür müssen wir mit dem Schiff aus dem Hafen raus, die Abpumpstation liegt am Fluss und ist abgeschlossen. Als es endlich soweit ist, pumpt das Gerät nur ca. 2 Minuten, dann ist auch schon wieder Schluss. Ok, dann eben wieder in den Hafen zurück und endlich in die Stadt.

Zur Martinikerk und rauf auf den Turm. Schließlich ist es schon Nachmittag und alle Sehenswürdigkeiten schließen einheitlich um 17.00 Uhr. Ein anstrengender Aufstieg mit 251 Stufen auf 56 m wird mit einem schönen Ausblick auf die Stadt belohnt. Groningen hat nicht den unbedingten Charme, den man von einer holländischen Stadt erwartet. Neben engen Gassen der Altstadt sind es viele Neubauten, die sich nicht immer glücklich sich ins Gesamtbild einfügen (trotz renommierter Architekten).

Das Stadtleben am Freitagnachmittag ist äußerst spärlich. Das war gestern wesentlich lebhafter. Auf dem Rückweg kehren noch im Pannekoekschip ein. Sehr auf Touristen ausgelegt und Portionen, die für bequem für zwei ausreichen. Haben wir aber zu spät bemerkt.